Zerstörung der Landschaft

Windräder verdrängen Natur – das vertraute Landschaftsbild geht verloren. Wo früher Wälder, Hügel und weite Horizonte das Bild prägten, sollen bald bis zu 262 Meter hohe Industrieanlagen stehen.

Sie machen sich Sorgen um unsere Wälder, Tierwelt und das Landschaftsbild in Eitorf und Ruppichteroth?

Werden Sie aktiv – schließen Sie sich der Bürgerinitiative GEGENWIND an!

Noch Heimat oder schon ein Industriegebiet?

Die geplanten Windkraftanlagen bedeuten einen massiven Eingriff in das gewachsene Landschaftsbild unserer Heimatregion.

Die Höhenzüge des Nutscheid und das idyllische Schmelztal und Derenbachtal zeichnen sich durch ihre besondere landschaftliche Schönheit aus – ein wertvolles Kulturgut, das nicht nur Erholungssuchenden als Rückzugsort dient, sondern auch zur regionalen Identität beiträgt.

Mit Windrädern von teils über 262 m Höhe entstehen industrielle Strukturen, die das harmonische Erscheinungsbild der Mittelgebirgslandschaft zerstören. Die weithin sichtbaren Anlagen verändern das Landschaftsbild dauerhaft – und zwar nicht nur am konkreten Standort, sondern in einem weiten Umkreis von bis zu 30 Kilometern bei klarer Sicht. Was heute noch als naturverbundene Erholungsregion wahrgenommen wird, droht zur Industriezone zu verkommen.

Für den Bau der Windkraftanlagen müssen breite Zufahrtswege geschaffen und schwere Baumaschinen eingesetzt werden. Dabei entstehen Rodungen, Bodenversiegelungen und massive Eingriffe, die das Landschaftsbild dauerhaft verändern und die natürliche Umgebung stark beeinträchtigen.

Die verwinkelten Straßen im Nutscheid-Gebiet, die häufig von Laubbäumen gesäumt sind, die im Kronenbereich über der Straße verwachsen sind, würden beim Transport von 85 Meter langen Windradflügeln irreparabel beschädigt und müssten vielfach für den Transport zu einer Baustelle gefällt werden.

Foto vom Bau einer Windkraftanlage im Sauerland

Verlust von Kultur, Perspektive und Identität

Auch historische Sichtachsen, Wanderwege wie der Natursteig Sieg und traditionelle Aussichtspunkte sind betroffen. Was Generationen gepflegt und geschützt haben, soll nun kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen geopfert werden – und das in einer Region, in der Tourismus, Naherholung und landschaftliche Schönheit zentrale Standortfaktoren sind.

Wir stehen für den Schutz des gewachsenen Landschaftsbildes – gegen die visuelle Dominanz, die technische Überformung und die schleichende Entwertung unserer Heimat durch überdimensionierte Windkraftanlagen.

VIDEO: Windkraft gehört nicht in den Wald!

Bestseller-Autor und Förster Peter Wohlleben setzt sich für eine nachhaltige Waldwirtschaft ein. Zum Thema Windkraft hat er eine ganz klare Meinung: Diese gehört in in die Nähe von Industriegebieten und intensiv genutzten Agrarflächen, aber nicht in den Wald.

Unsere Forderungen

Die Bürgerinitiative Gegenwind Eitorf & Ruppichteroth setzt sich für den Erhalt unserer einzigartigen Kulturlandschaft ein. Wir wünschen uns eine Energiewende mit Augenmaß – im Einklang mit Natur, Mensch und Heimatbild. Statt großindustrieller Windparks fordern wir einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Landschaft.

Auch von regionalen Landeigentümern, die sich im besten Sinne als “wertkonservativ” beschreiben und auf die lange familiäre Verwurzelung in der Region verweisen, wünschen wir uns einen anderen Blick auf ein solches Projekt.

Landschaft erhalten

Unsere Mittelgebirgslandschaft ist keine „Restfläche“, sondern ein wertvolles Erholungs- und Lebensgebiet. XXL-Windräder gehören nicht in Wälder und Höhenzüge mit Weitblick!

Tourismus schützen

Der Natursteig Sieg und unsere weiten Panoramen sind Anziehungspunkte für Erholung und Tourismus. Wer das zerstört, schadet langfristig dem Standort und seiner Lebensqualität.

Maß und Mitte finden

Energiewende darf nicht bedeuten: Alles für Windkraft. Wir fordern eine dezentrale, ausgewogene Lösung – ohne Überwältigung durch 250-Meter-Anlagen im Naturraum.

Fragen und Antworten

Die Anlagen sollen mit Höhen von bis zu 262 Metern errichtet werden – sie wären damit über 100 Meter höher als der Kölner Dom. Solche Dimensionen sprengen die Maßstäbe der Mittelgebirgslandschaft und wirken weithin sichtbar. Die charakteristische Silhouette der Nutscheid und das idyllische Schmelz- und Derenbachtal würden dauerhaft entstellt und als Erholungslandschaft entwertet.
Nein. Bereits während der Bauphase werden tiefe Schneisen geschlagen: Zufahrtsstraßen, Kranstellflächen und Fundamentgruben zerstören Wälder, Wiesen und Biotope. Diese massiven Eingriffe hinterlassen bleibende Spuren und verwandeln naturnahe Räume in industrielle Infrastrukturzonen.
Nein, die Wirkung reicht weit über den konkreten Standort hinaus. Aufgrund ihrer Höhe sind die Windräder aus Entfernungen von bis zu 30 Kilometern sichtbar. Damit verlieren auch entferntere Orte ihre gewohnte Landschaftssilhouette – mit negativen Folgen für Tourismus, Naherholung und Heimatgefühl. In Windrädern sind viele gefährliche Stoffe wie SF6 oder die Ewigkeitschemikalie PFAS enthalten. Durch Abrieb im Zuge der Nutzung können diese Stoffe in das klare Wasser unserer Bäche (etwa den Mengbach oder den Derenbach) oder auf die Felder der lokalen Bauern gelangen.
Werden Sie aktiv gegen den Ausbau der Windindustrie in unseren Wäldern.

Gemeinsam unsere Heimat schützen!

Ob als Unterstützer, Spender oder Mitstreiter – Ihre Stimme zählt. Helfen Sie uns, die Natur in der Nutscheid zu bewahren und klare Signale an Politik und Investoren zu senden.